Ein gutes Essen ist nach jeder Wanderung ein Muss. Auf dem GR20 gibt es verschiedene Möglichkeiten sich zu verpflegen. Entweder kochen lassen und etwas mehr Geld ausgeben und selbst kochen, dafür günstiger aber eben mehr Gewicht im Rucksack die getragen werden müssen.

 

1.  Jede Hütte im Nordteil des GR20 bitte Frühstück und Abendessen sowie kühle Getränke an. Frühstück und Abendessen sollte direkt bei Ankunft reserviert werden.

Das Frühstück kostet zwischen 5€ bis 10€. Das Abendessen zwischen 17€ und 25€ und besteht aus 3 bis 4 Gängen und besteht meist aus einer korsischen Suppe, Wurstplatte, Pasta mit Tomatensauce und Champignons sowie einem Dessert (Kuchen, Pudding etc.) oder Käse.

2.  Wer mehr aus seinen Geldbeutel achten muss. Dem empfehle ich sich selbst zu versorgen. Das bedeutet Lebensmittel für jeden Tag mitzunehmen. Das heißt zusätzlich 2 kg bis 3 kg essen mit zu schleppen.

 

     Als Frühstück empfiehlt sich Müsli mit Vollmilchpulver. Am besten vor Abreise Tagesrationen in Gefrierbeutel zusammenstellen und das Milchpulver direkt dem Müsli beimischen. Ich habe mir pro Tag 180g Müsli inkl. Milchpulver mitgenommen.

 

Als Mittagessen und für zwischendurch ist Knäckebrot oder Zwieback eine leichte alternative zu Brot. Müsliriegel und Energieriegel sind ebenfalls eine gute Idee wie ich finde.

Eine weitere gute Energiezufuhr bieten Nüsse, Studentenfutter oder Trockenfrüchte. Die meisten Wanderer hatten eine kleine Tagesration von ca. 50g bis 100g davon dabei.

Zudem kann in einigen Hütten Couscous Salat ca. 6€, Wurst ca. 8€, Käse ca. 8€ und Toastbrot ca.4€ zu Hüttenpreisen gekauft werden um den Tag überstehen zu können.

Fast jede Hütte verkauft die korsischen Kekse Canistrelli für ca. 5€. Das sind Kekse aus Kastanienmehl mit verschiedenen Geschmacksrichtungen. Sie eignen sich auch gut zum Frühstück mit Tee oder Kaffee.

 

Als Abendessen kann ich die gefriergetrockneten Gerichte von Tre’n’Eat empfehlen (Pro Gericht ist mit ca. 6€ bis 8€ zu rechnen). Die Portionen waren meist ausreichend und haben gut geschmeckt.

Ich kann Chili con Carne und Chicken Tikka Massala empfehlen.

Hier geht es zu einer Übersicht der verschiedenen Gerichte: Klick mich an!

 

Zudem haben die meisten Hütten einen mehr oder weniger gut ausgestatteten kleinen Shop um sich nach zu verpflegen oder um ein Abendessen zu kochen. So sind meist Pasta, Tomatensauce, Konservendosen oder ähnliches verfügbar.

Die meisten Hütten verfügen über eine Kochstelle. Um auf Nummer sicher zu gehen und eventuelle Wartezeiten auf eine freie Kochstelle zu vermeiden, empfehle ich selbst einen Gaskocher mitzunehmen. Dadurch ist es im Notfall möglich auch unterwegs schnell ein Gericht oder Tee/Kaffee in der Wanderpause zu kochen. Den was gibt es besser hoch oben auf dem Berg mit toller Aussicht eine heiße Tasse Tee/Kaffee zu trinken.

Ich persönlich empfehle jedem mindesten eine Notfallration und einen Gaskocher für den Notfall mitzunehmen. Den es kann vorkommen, das eine Hütte nicht bewirtet oder wenig Essen verkauft. Zudem ist es immer gut für den kleinen Hunger zwischen durch ein paar Snacks dabei zu haben. Somit bist du weniger von anderen Personen abhängig.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© GR20 Nordteil